Über uns

Die Technische Fachschule Bern ist eine Institution des Kantons Bern und bietet rund 650 Lehrstellen in 13 verschiedenen Berufen an.

Fakten und Zahlen

Zahlen, die uns ausmachen.

650

Lehrstellen

2.4 Mio.

Jahresumsatz aus Produkte und Dienstleistungen

110

Studierende

105

Vollzeitstellen

17000m²

Fläche an den beiden Standorten

1888

Gründung als Lehrwerkstätten der Stadt Bern

650

Lehrstellen

2.4 Mio.

Jahresumsatz aus Produkte und Dienstleistungen

110

Studierende

105

Vollzeitstellen

17000m²

Fläche an den beiden Standorten

1888

Gründung als Lehrwerkstätten der Stadt Bern

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Technischen Fachschule Bern und entdecken Sie, was uns ausmacht – von spannenden Kennzahlen über unsere Ausbildungsvielfalt bis hin zu den Besonderheiten, die die TF Bern seit 1888 prägen.

Geschichte

Die Geschichte der "Lädere"

Die Geschichte der Technischen Fachschule Bern reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Aus kleinen Lehrwerkstätten entwickelte sich über die Jahrzehnte eine moderne Berufsfachschule mit vielfältigen technischen und handwerklichen Ausbildungsrichtungen. Die wichtigsten Meilensteine zeigen, wie sich die Schule stetig weiterentwickelt hat.

Wegen Fachkräftemangel und starkem Konkurrenzdruck aus dem Ausland entsteht die Idee von Lehrwerkstätten in Bern. Nach politischer Unterstützung startet 1888 der Schulbetrieb mit einer Schreiner- und Schuhmacherklasse.

Mit den ersten Klassen für Schreiner und Schuhmacher beginnt offiziell der Schulbetrieb der Lehrwerkstätten Bern. Ziel ist eine praxisnahe und moderne Berufsbildung.

Die ersten Jahre der Lehrwerkstätten waren von Platzmangel und Herausforderungen geprägt. Neue Berufe wie Schlosserei, Spenglerei und Mechanik erweiterten das Angebot, während die Schuhmacherabteilung 1900 geschlossen wurde. Der Spitzname «Lädere» blieb jedoch bis heute erhalten.

Die Zwischenkriegszeit brachte grosse Veränderungen für die Lehrwerkstätten Bern. Neue Berufsbildungsgesetze, wirtschaftliche Krisen und ein erweitertes Weiterbildungsangebot für Arbeitslose und Erwachsene prägten diese bewegte Zeit.

In den boomenden Nachkriegsjahren wurde das Bildungsangebot stark erweitert. Neue Berufe, Meisterkurse sowie zahlreiche Weiterbildungsangebote führten zu einem starken Anstieg der Schülerzahlen. Wegen Platzmangels entstanden ab den 1960er-Jahren zusätzliche Standorte in der Stadt Bern.

Mit dem Wechsel vom Stadt- zum Kantonsbetrieb begann eine grosse Neustrukturierung der Schule. Das Angebot wurde modernisiert und die zuvor acht Filialen an den heutigen Standorten Felsenau und Lorraine zusammengeführt.

Zum 125-Jahr-Jubiläum präsentieren sich die Lehrwerkstätten Bern als moderne und gefestigte Berufsfachschule. Mit den Ausbildungswegen EFZ und EBA bietet die «Lädere» weiterhin eine starke Grundlage für die berufliche Zukunft ihrer Lernenden.

Seit dem 1. August 2014 heissen die Lehrwerkstätten Bern offiziell «Technische Fachschule Bern». Der traditionsreiche Spitzname «Lädere» bleibt jedoch bis heute eng mit der Schule verbunden.